Gleichgeschlechtliche Lebensweisen

Lesben und Schwule am Arbeitsplatz

Eine Studie der Uni München belegt, dass sich mehr als 80% der befragten Lesben und Schwulen am Arbeitsplatz diskriminiert fühlen, 20% hätten aus diesem Grund bereits ihren Arbeitsplatz gewechselt. Eine strafrechtliche Ahndung dieser Diskriminierungen ist - ähnlich wie hinsichtlich des Mobbing am Arbeitsplatz - kaum möglich. Sie findet auf verbaler, aber auch auf struktureller Ebene statt, und nur selten kann ein einzelner Verursacher/eine einzelne Verursacherin zur Verantwortung gezogen werden.

Das Referat hat in Zusammenarbeit mit den Gruppen den Entwurf einer Selbstverpflichtungserklärung für Betriebe und Behörden erarbeitet, die auf nicht-repressive Weise dazu beitragen soll, ein diskriminierungsfreies Berufsumfeld zu schaffen. Daneben wurden Veranstaltungen und Fachgespräche in diesem Bereich durchgeführt.