Gleichgeschlechtliche Lebensweisen

Binationale Partner_innenschaften

Durch die Einführung der Lebenspartnerschaft hat sich die rechtliche Situation für den/die ausländische Partner_in einer gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaft grundlegend geändert. Paare, die auf Grund des früheren hessischen Erlasses (Eckwerte für die Erteilung von Aufenthaltserlaubnissen nach § 15 AuslG zum Führen gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften, Hess. Innenministerium, vom 28. Mai 1998) ein Aufenthaltsrecht haben, können dieses in der Regel nicht mehr bzw. nur noch bis zur Eintragung der Partnerschaft verlängern.

Ist Homosexualität im Heimatland des/der ausländische/n Partner_in strafbar, so kann dies auch beim Nichtvorliegen der Eingetragenen Partnerschaft oder nach ihrer Beendigung ein Abschiebehindernis sein.

Siehe auch:

"Antidiskriminierung als Programm. Aus der Arbeit des Lesben- und Schwulenreferates im Hessischen Sozialministerium" PDF
Artikel von Ulrich Bachmann und Silvia Eftekhari-Fard, erschienen in Heft 1/2000 der "iaf informationen".

 

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