Gleichgeschlechtliche Lebensweisen

Fachtag „Sexuelle und geschlechtliche Identitäten, Flucht und Asyl“

am Freitag, 29. April 2016

Am Freitag, 29. April 2016 von 10 bis 16.30 Uhr fand im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration der Fachtag „Sexuelle und geschlechtliche Identitäten, Flucht und Asyl“ statt. 

Referent_innen waren: 
Simin Jampoolad (Deutsch-Iranische Beratungsstelle für Mädchen und Frauen e.V. Frankfurt/M.), 
Dirk Siegfried (Rechtsanwalt, Berlin),
Klaus-Jürgen Weber (AH Gießen).

Ablauf:

10:00 Begrüßung durch Ulrich Bachmann, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)

10:15 Vorstellungsrunde/Aktuelles/Erwartungen

10:30 Vortrag von RA Dirk Siegfried - einen diesbezüglichen Protokollauszug finden Sie hier.

11:15 Vortrag von Simin Jampoolad - einen diesbezüglichen Protokollauszug finden Sie hier.
anschl. Diskussion

Mittagspause

14:00 Vortrag von Klaus-Jürgen Weber - die Präsentation finden Sie hier.

14:45 Diskussionsrunde - einen diesbezüglichen Protokollauszug finden Sie hier.

Moderation: Ulrich Bachmann, Referatsleiter im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)

Auf diesem Fachtag kam die Situation von Flüchtlingen zur Sprache, die (zumindest auch) aufgrund ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität nach Deutschland kommen. Es wurden rechtliche, kulturelle und institutionelle Aspekte beleuchtet, aber darüber hinaus auch die Frage, ob und wie konkrete Hilfsangebote für diese Menschen möglich sind, sei es durch die LSBT*IQ-Community, sei es durch staatliche oder fachliche Stellen. Mit der großen Zahl von Geflüchteten, die in Deutschland und auch Hessen angekommen sind, steigt auch der Willen der Zivilgesellschaft, sich für die ankommenden Menschen einzusetzen und ihnen zu helfen. Wir beobachten in der LSBT*IQ-Community eine große Bereitschaft, nicht-heterosexuellen oder trans* Flüchtlingen in irgendeiner Form Unterstützung anzubieten. In einigen Städten haben sich hierzu Arbeitskreise gegründet; diese wurden zu dem Fachtag selbstverständlich eingeladen. Die Fragen, die sich viele Menschen jedoch stellen, ist, welche Hilfe nötig, gewollt und sinnvoll ist.